Warum tritt bei Leukopenie Schwindel auf?

Bei einer auftretenden Leukopenie ist der Schwindel ein charakteristisches Symptom. Die Leukopenie, auch Leukozytopenie genannt, stellt einen Mangel an Leukozyten dar. Das bedeutet, dass die Anzahl der weißen Blutkörperchen im Organismus unter dem Normwert liegt. In der Regel betrifft die Verringerung der Leukozyten deren Untergruppe, die Granulozyten. Die weißen Blutzellen sorgen für die Abwehr von Krankheitserregern. Nimmt ihre Zahl drastisch ab, schwächt dieser Umstand das Immunsystem.

Frau ist schwindlig

Schwindelgefühl fotolia.com | Urheber: Stasique

Schwindel erscheint als Folge einer Immunschwäche

Der Schwindel bei einer Leukopenie resultiert aus einer Schwäche der Immunabwehr. Die verringerte Zahl der weißen Blutzellen sorgt dafür, dass mehr Erreger in dem menschlichen Körper überleben. Den Leukozyten gelingt es nicht länger, sämtliche Antigene aufzuspüren und zu eliminieren. Gelangen die Krankheitserreger ungehindert in den Blutkreislauf, infizieren sie den Organismus der betroffenen Person. Somit treten die ersten uncharakteristischen Symptome auf. Zu diesen gehören:

  • Schwäche,
  • Müdigkeit,
  • Fieber
  • und Übelkeit.

Als sehr frühes Merkmal tritt der Schwindel bei einer Leukopenie auf. Dies liegt an der allgemeinen Schwäche des Immunsystems, die im gleichen Fall zu einer merklichen Abgeschlagenheit führt. Zudem schaffen es die wenigen weißen Blutkörperchen nicht länger, die roten Blutzellen vor den eindringenden Erregern zu schützen. Die roten Blutkörperchen, auch Erythrozyten genannt, sorgen für den Sauerstoff-Transport.

Ohne den Schutz durch die weißen Blutzellen kommt es zu einer Störung dieses Prozesses. Weniger Sauerstoff gelangt durch das Blut in die wichtigen Organe, beispielsweise das Gehirn. Die Betroffenen bemerken infolge dessen einen leichten bis starken Schwindel, Sehstörungen und Gleichgewichts-Störungen.

 

Eine leichte Leukopenie führt bereits zum Schwindelgefühl

Somit gilt der Schwindel bei der Leukopenie als Folge-Erscheinung der verringerten Antikörperzahl. Bereits bei einer leichten Form der Leukopenie tritt das schwindelige Gefühl deutlich auf. Diese besteht, wenn sich die Zahl der weißen Blutzellen im unteren Bereich der Normwerte befindet. Das heißt, die gemessene Anzahl liegt knapp unter 4.000 Leukozyten pro Mikroliter Blut.

Sinkt die Zahl der weißen Blutzellen weiterhin ab, verschlimmert sich das Schwindelgefühl. In schlimmsten Fall kommt es zu starken Störungen des Gleichgewichts und Ohnmacht. In der Regel zeigen sich die Gründe für eine Leukopenie nicht eindeutig. Die möglichen Ursachen zeigen sich in Form von bakteriellen und viralen Infektionen sowie beispielsweise Röntgenstrahlen. Diagnostizieren die Ärzte keine Krankheit, behandeln sie die auftretenden Symptome.

Gegen den Schwindel verschreiben die Mediziner Antivertiginosa. Derartige Arzneimittel besitzen eine beruhigende Wirkung auf das Brechzentrum im Gehirn. Damit unterstützen sie das Gleichgewichts-Zentrum. Auch Medikamente zur Förderung der Durchblutung helfen gegen den Schwindel bei einer Leukopenie.

 

Das Schwindelgefühl bei der Leukopenie

Bei einer Leukopenie sinkt die Anzahl der weißen Blutzellen unter 4.000 Stück pro Mikroliter Blut. Das sorgt für eine Schwäche des Immunsystems. Die Krankheitserreger gelangen ungestört in den Blutkreislauf und behindern die roten Blutzellen bei dem Transport von Sauerstoff. Dieser gelangt in einer geminderten Konzentration zu den Organen. Durch den Mangel an Sauerstoff im Blut kommt es zu einem Schwindelgefühl, das in Gleichgewichts-Störungen und Ohnmacht ausarten kann.

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