Leukozytentest

Wie testet man die Anzahl Ihrer Leukozyten?

Ein Leukozytentest misst mit speziellen Teststreifen den Leukozyten-Wert aus dem Harn. Ebenso gibt es Tests, die diesen Wert aus einer Blutprobe entnehmen und somit auf Erreger im menschlichen Blut hinweisen.

Glauben Betroffene, an einer Infektion oder bakteriellen Erkrankung zu leiden, gibt ein Leukozytentest darüber Auskunft. Diese Schnelltests weisen parasitäre Erreger im Blut des Getesteten nach. Die Auswertung erfolgt in einer Harnanalyse. Diese führen Mediziner in einem dafür ausgerüsteten Labor durch. Bei den Leukozyten-Schnelltests erkennen die Nutzer das Testergebnis sofort. Hierbei arbeiten die Urin-Teststreifen mit einer Veränderung ihrer Farbe, um die Leukozyten-Konzentration anzuzeigen.

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Wie funktioniert der Leukozyten-Teststreifen?

Nehmen Interessierte für einen Leukozytentest einen Teststreifen zur Hand, halten sie sich zwingend an die enthaltenen Anweisungen. Die Getesteten füllen ein desinfiziertes Behältnis mit ihrem Mittelstrahlurin. In diesem Mittelstrahlurin befindet sich die hauptsächliche Konzentration an Leukozyten, sodass das Testergebnis unverfälscht bleibt.

An diesen Harn gelangen Betroffene, indem sie einen Teil ihres Urins ablaufen lassen. Danach halten sie ihren Harn für kurze Zeit zurück. Die anschließende Menge an Urin heißt in der Fachsprache Mittelstrahlurin und eignet sich besonders für einen Leukozytentest. Um diesen durchzuführen, tauchen die Nutzer den Teststreifen in die aufgefangene Flüssigkeit. Sie beobachten die zahlreichen Felder auf dem Streifen, die auf spezielle Inhaltsstoffe des Harns mit einer Farbveränderung reagieren.

Ein regulärer Leukozytentest zeigt auf den Normwert der weißen Blutkörperchen eine neutrale Reaktion. Der entsprechende Wert beträgt zehn Leukozyten in der getesteten Menge Urin. Enthält die Harnprobe deutlich mehr weiße Blutzellen, verfärbt sich der Teststreifen stark. Dies weist möglicherweise auf eine Infektion des Nutzers hin.

Für den Leukozytentest eignet sich ebenso das Urinsediment. Um dieses zu testen, gibt es spezielle Teststreifen. Auf diesen lagert sich das Sediment ab, bevor Experten es unter dem Mikroskop untersuchen. Dafür schicken die Betroffenen ihre Teststreifen in ein Labor. Entdecken die Ärzte in diesem Fall mehr als fünf weiße Blutkörperchen, vermuten sie eine Erkrankung der getesteten Person. Es existieren verschiedene Leukozyten-Selbsttests, die eine explizite Untersuchung der Probe in einem professionellen Labor beinhalten. Die erhaltenen Ergebnisse beurteilen die Mediziner und bestimmen die aufgetretenen Zellarten. Dabei messen qualitativ hochwertige Tests neben den Leukozyten andere Stoffe. Zu diesen zählen:

  • Ketone,
  • Glukose,
  • Bilirubin,
  • der pH-Wert des Urins,
  • Nitrit,
  • rote Blutkörperchen
  • und Eiweiße.

Ein spezieller Leukozytentest zählt die weißen Blutkörperchen im Blut. Für einen Selbsttest benetzen die Betroffenen einen dafür geeigneten Teststreifen mit einem Tropfen Blut aus ihrer Fingerkuppe. Auch hier sehen sie das Resultat mithilfe einer Farbveränderung. Misst der Teststreifen eine gesteigerte Leukozytenzahl – eine Leukozytose – besteht der Verdacht einer Entzündung oder infektiösen Krankheit des Getesteten.

Bei einer niedrigen Zahl – einer Leukopenie – leiden die Betroffenen unter einer Immunschwäche. Ein komplexer Test ermittelt neben der Anzahl der weißen Blutkörperchen auch die unterschiedlichen Typen. Dazu gehören Lymphozyten, Monozyten, Neutrophile, Eosinophile und Basophile.

 

Welche Vorteile bringen die Leukozytentests?

Der Leukozytentest überzeugt aufgrund seiner schnellen und einfach zu erhaltenen Resultate. Die Tester bestätigen mit diesen Streifen den Verdacht auf eine Harninfektion oder verwerfen diesen. Bei einem positiven Ergebnis auf Erreger erfolgt eine antibiotische Behandlung durch den Hausarzt. Dieser enthält von den Betroffenen den entsprechenden Abstrich. Unter Umständen schickt er ihn für genauere Untersuchungen in ein Labor. Den Leukozytentest bekommen Interessierte abhängig von der gewünschten Ausstattung in der Apotheke oder über den freien Handel. Um die Anwendung der Streifen zu erleichtern, beinhalten die Packungen unkomplizierte Bedienungs-Hinweise.

 

Gibt es beim Leukozytentest Nachteile?

Bei einem einfachen Test ermittelt der Teststreifen ausschließlich die im Harn befindlichen Stoffe. Über deren Menge und Konzentration gibt es keine expliziten Daten. Wenden Nutzer die Streifen falsch an, gelangen Bakterien in die Probe und verfälschen das Ergebnis. Ebenso kommt es zu fehlerhaften Resultaten, wenn die Nutzer bestimmte Medikamente einnehmen. Ähnlich unzureichende Ergebnisse erhalten Personen, die vor dem Benutzen der Teststreifen viel Sport treiben. Dadurch erhöht sich die Leukozyten-Konzentration und der Leukozytentest zeigt eine Infektion an. Das Nutzen des Tests während der monatlichen Blutung der Frau funktioniert nicht.

Nutzen Interessenten einen Leukozytentest, messen sie neben den weißen Blutkörperchen weitere Stoffe im Harn. Mit den Teststreifen, die auf Blut oder Urin reagieren, bestätigen oder verwerfen Betroffene ihre Selbstdiagnosen. Bei falscher Anwendung kommt es bei dem Leukozytentest zu einem verfälschten Ergebnis.

 

 

veröffentlicht von: Anna Nilsson,

Bildlizenzen:  Gombur // freigegeben durch Amazon

 

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