Leukopenie-Behandlung homöopathisch

28. Januar 2016
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Möglichkeit alternativer Behandlungsformen der Leukopenie

Leukopenie homöopathisch zu behandeln, ist neben der medizinischen Therapie eine alternative Methode, um zu gesunden. Die homöopathische Behandlung basiert auf pflanzlichen Mittel und auf homöopathische Therapie-Möglichkeiten, um die Auslöser der Leukopenie auszuschalten. Diese Naturheilmittel und homöopathischen Behandlungs-Möglichkeiten stärken das Immunsystem und erhöhen die Anzahl der Leukozyten.

Blutsystem im menschlichen Körper

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Homöopathische Behandlung der Leukopenie

Als Sofortmaßnahme nimmt der Patient im Rahmen der homöopathischen Leukopenie-Behandlung Aminosäuren über sechs bis acht Wochen ein. Die wichtigsten Aminosäuren für die Leukozyten-Bildung sind Glutamin, Lysin, Arginin, Histidin und Threonin. Als Ergänzung zur Aminosäuren-Einnahme normalisiert das homöopathische Mittel Monazyte D8 die Anzahl der weißen Blutkörperchen im Blut, sofern der Erkrankte dreimal wöchentlich eine Ampulle einnimmt.

Der deutsche Arzt B.M. Heiny untersuchte in der Studie “Additive Therapie mit standardisiertem Mistelextrakt reduziert die Leukopenie und verbessert die Lebensqualität von Patientinnen mit fortgeschrittenem Mamakarzinom unter palliativer Chemotherapie (VEC-Schema)” http://portal.dimdi.de/de/hta/hta_berichte/hta117_bericht_de.pdf) die homöopathische Leukopenie-Behandlung mit Mistelextrakt.

Es handelt sich um eine placebokontrollierte Studie mit an fortgeschrittenem Brustkrebs leidenden Patientinnen. Diese betrafen des Weiteren bedrohliche Komplikationen wie Darmverschluss und sie machen eine Chemotherapie.

Die Patientinnen unterteilten die Wissenschaftler in zwei Gruppen. In der einen bekamen die Teilnehmerinnen der Studie zusätzlich zur Chemotherapie pro Kilogramm Körpergewicht ein bis zwei Nanogramm des auf Mistellektin I normierten Mistelpräparats Eurixor Biosyn pro Woche. In der anderen Gruppe erhielten sie Kochsalzlösung als Placebo neben dem VEC-Schema. Zusätzlich nahmen alle Patientinnen das Antiemetikum Ondansetron ein.

Ziel der Studie war die Blutbild- und die Serumwerts-Verbesserung sowie die Steigerung der Lebensqualität der Patientinnen. Bei der Studie stellten die Wissenschaftler als Nebenwirkung der Misteltherapie einen niedrigeren Eisen- und Zinkspiegel, eine Granulozytose sowie eine Erhöhung des C-reaktiven Proteins fest. Aus der Studie geht hervor, dass die Behandlung sich eignet, um die Anzahl der Leukozyten zu erhöhen. Sie steigert als homöopathische Behandlung ebenso die körpereigenen Abwehrkräfte.

Neben der homöopathischen Leukopenie-Behandlung erfolgt in der chinesischen Medizin die Leukopenie-Behandlung durch Akupressur. Es ist eine geeignete Behandlungs-Metholde, um die Anzahl der weißen Blutkörperchen zu erhöhen. Die Symptome einer Leukopenie mindern sich nach der Therapie.

Es ist empfehlenswert, die Akupressur täglich oder jeden zweiten Tag durchzuführen. Nach zwanzig Mal steht eine Pause von einer Woche an und eine weitere Behandlungsphase von gleicher Dauer. Die durch Radio- beziehungsweise Chemotherapie oder Arzneimittel herbeigeführte Leukopenie, behandelt die TCM mit der Akupressur wirksam.

 

Homöopathische Therapie-Möglichkeiten der Leukopenie

Neben der Misteltherapie sind weitere homöopathische Therapie-Möglichkeiten zur Behandlung der Leukopenie bekannt:

  • Homöopathische Eigenblut-Therapie,
  • Mikro-Immuntherapie,
  • Sauerstoff-/Oxyvenierungs-Therapie.

Die Eigenblut-Therapie ist ein naturheilkundliches Verfahren, das die Selbstheilungskräfte aktiviert. Sie verwendet das eigene Blut als Medikament. Mit homöopathischen Präparaten angereichert, kommt es in einen Muskel. Dies regt das Immunsystem an und steigert die Abwehrkraft, da sich durch diese Therapie vermehrt Antikörper bilden. Die Anzahl der Leukozyten im Blut steigt.

Die Mikro-Immuntherapie setzt verdünnte immuneigene und körpereigene Substanzen wie Zytokine und Nukleinsäuren zur homöopathischen Behandlung ein. Diese Therapie übermittelt Informationen an das Immunsystem, um es ins Gleichgewicht zu bringen. Die Mikro-Immuntherapie-Präparate 2L EID und 2L Misen unterstützen das Abwehr-System und erhöhen die Anzahl der weißen Blutkörperchen. Der Patient nimmt entweder täglich drei Kapseln 2L EID oder im gleichen Zeitraum eine Kapsel 2L Misen.

Bei der Sauerstoff-Therapie gelangt Sauerstoff dosiert direkt über die Vene in den Körper. Sie erweist sich ebenso als effiziente homöopathische Leukopenie-Behandlung, da sich die weißen Blutkörperchen vermehren und sich die Abwehrkraft verbessert.

Naturheilmittel zur Erhöhung der Leukozyten

Die homöopathische Leukopenie-Behandlung nutzt die betroffene Person unter Aufsicht des Heilpraktikers und unterzieht sich weiterhin regelmäßige Untersuchungen beim Arzt. Es ist wichtig, Sport zu betreiben und sich gesund zu ernähren, um die Anzahl der weißen Blutkörperchen zu erhöhen. Hilfreich ist es ebenfalls, harmonisch und geordnet zu leben.

Das durch die Leukopenie-Erkrankung stark geschwächte Abwehr-System, gehört gestärkt. Einige natürliche Produkte unterstützten das Immunsystem und erhöhen die Anzahl der Leukozyten:

  • Olivenblatt,
  • Grüner Tee,
  • Piperin,
  • Sibirischer Ginseng,
  • Echinacea,
  • Andrographis paniculata (Kalmegh),
  • Suma (südamerikanische Volksheilkunde).

Grüner Tee erhöht die Anzahl der weißen Blutkörperchen im Körper. Bei vier Tassen täglich entfaltet er seine gesunde Wirkung. Die Heilpflanze sibirischer Ginseng enthält Eleutheroside, das einen immunfördernden Effekt aufweist. Piperin ist ein Inhaltsstoff im Pfeffer, der die Anzahl der Leukozyten im Blut zu erhöhen vermag. Sie hat eine immunstimulierende Wirkung.

Die unspezifische Immunabwehr steigert der Patient durch Echinacea. Der flüssige Extrakt beeinflusst die unspezifische Körperabwehr positiv. Von den neun Echinacea-Arten eignen sich drei. Diese sind die blassfarbene Kegelblume, der schmalblättrige und der purpurfarbene Sonnenhut.

Dieses Naturheilmittel erhöht die Anzahl der Leukozyten. Echinacea ist erhältlich in Tropfenform, als Rachenspray, Tee oder in Tablettenform. Mediziner raten bei chronischen Erkrankungen wie Leukämie oder AIDS von der Einnahme des Naturheilmittels ab.

Die homöopathische Wirkung von Echinacea bei Leukopenie belegten die deutschen Ärzte H. Möller und H. Naumann mit ihrer Studie “Immunstimulation mit Echinacea D4 bei leukopenischen Infekten” (http://www.homoeopathie-stuttgart.info/pdf/immun.pdf).

Diese Studie besagt, dass Echinacea D4 das Beschwerde-Bild einer Virus-Erkrankung mit Leukopenie abkürzt. Bei Patienten, die eine homöopathische Leukopenie-Behandlung mit Echinacea D4 erhalten, steigt die Leukozyten-Anzahl.

Eine chinesische Heilpflanze namens Andrographis paniculata erhöht ebenfalls die Anzahl der Leukozyten im Körper. Diese Pflanze hilft hauptsächlich bei der homöopathischen Behandlung von Infektionen, Grippe und Erkältungen. Im Gegensatz zu anderen Heilpflanzen weist sie wenige Nebenwirkungen auf. Die Kletterpflanze Suma erhöht ebenso die Immunabwehr.

Das homöopathische Präparat des Knochenmarks Medulla Ossium C4 regt die Herstellung von roten und weißen Blutkörperchen an. Des Weiteren beseitigt es die Leukopenie. Gesunde Ernährung mit Obst, Gemüse und Kräutern unterstützt das Immunsystem und erhöht die Leukozyten-Anzahl im Blut und Gewebe. Wichtig ist eine ausgewogene Ernährung mit Fisch, Obst, Gemüse, viel Ballaststoff und wenig Kohlenhydraten.

 

Zusammenfassung

Durch eine Leukopenie-Erkrankung verringert sich die Leukozytenanzahl. Das Immunsystem ist geschwächt und die Anfälligkeit gegen Infektions-Krankheiten wächst. Um eine zielführende Leukopenie-Behandlung zu erreichen, sind deren Ursachen, wie beispielsweise Radiotherapie und Chemotherapie sowie schädliche Medikamente, auszuschalten.

Zusätzlich zur medikamentösen Therapie zahlt sich die homöopathische Leukopenie-Behandlung aus. Einige Naturheilmitteln und Naturheilpflanzen tragen bei, das Immunsystem zu unterstützen und die Anzahl der weißen Blutkörperchen zu erhöhen. Die homöopathischen Therapie-Möglichkeiten, wie die mit Eigenblut, die Mikro-Immuntherapie sowie Sauerstoff-Therapie stärken ebenso die Abwehrkräfte und vergrößern die Anzahl der Leukozyten.

In der chinesischen Medizin kommt Akupressur als Behandlungs-Methode zur Anwendung, welche sich als wirksame Behandlung der Leukopenie erweist. Wichtig sind ebenso eine gesunde und ausgewogene Ernährung, Sport und ein harmonisches Leben.

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Quellen:

  1. Böhm/M. Hallek/W. Schmiegel, Innere Medizin, Elsevier Verlag, 2009
  2. Greten/F. Rinninger/T. Treten, Innere Medizin, 13. Auflage, Thieme Verlag, 2010, S. 920-950

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