Leukozyten – zu hohe Werte

Funktionsweise und Erkrankungen der Leukozyten im Blut.

Das Blutbild stellt fest – erhöhte Leukozyten Werte  – Diese Diagnose, zu hohe Werte der Leukozyten, gilt als Hinweis auf eine Reaktion des Immunsystems auf eine vorliegende Erkrankung. Diese muss nicht immer schlimm sein – Was Leukozyten überhaupt sind und welche Ursachen hohe Werte haben erfahren Sie hier:

Leukozyten sind weiße Blutkörperchen, die im Blut, im Knochenmark und in den sogenannten lymphatischen Organen unserer Körpers vorkommen und auch als Immunzellen benannt werden. Sie sind dafür zuständig, dass die Abwehr von Krankheitserregern im Körper funktioniert.

Blutbahn System des Menschen

Wenn Leukozyten-Werte  zu hoch sind:

Wie kleine Wärter patroullieren sie ständig durch den gesamten Körper und sind auf der Suche nach Krankheitserregern oder anderen Zellen, die sie bekämpfen können, damit unser Körper gesund bleibt.

Sind diese Leukozyten zu hoch oder zu niedrig ist das immer ein Zeichen dafür, dass etwas nicht stimmt in unserem Körper. Denn für die Abwehr von Krankheitserregern werden vermehrt weiße Blutkörperchen gebildet, damit die Krankheitsverursachenden Eindringlinge unschädlich gemacht werden können, wird die Anzahl Leukozyten erhöht.

Die weißen Blutkörperchen kämpfen gegen Krankheitserreger wie Bakterien, Viren, Tumorzellen oder andere Giftstoffe. Es gibt drei unterschiedlich geformte Zelltypen unter den Leukozyten. Einmal den Granulozyten, die Lymphozyten sowie die Monozyten. Sie haben ein unterschiedliches Aussehen und können im Labor durch unterschiedliche Färbung sichtbar gemacht werden, um der Diagnose erhöhte Leukozyten auf den Grund zu gehen.

Werte

NORMALWERTE SI-Einheit alte Einheit
Erwachsene 4 – 10 *109/l 4 – 10 Tausend/µl
Schulkinder 5 – 15 *109/l 5 – 15 Tausend/µl
Kleinkinder 6 – 17,5 *109/l 6 – 17,5 Tausend/µl
Neugeborene 9 – 30 *109/l 9 – 30 Tausend/µ

Diagnose und Untersuchung der Leukozyten-Werte

Wie wird die Diagnose Leukozyten zu hoch gestellt? Durch eine Blut- oder Urinuntersuchung wird die Diagnose erhöhte Leukozyten gestellt. Es gibt also ganz verschiedene Krankheiten, die erhöhte Leukozyten nach sich ziehen, so dass dieser Diagnose immer auf den Grund gegangen werden muss. Standardmäßig wird bei jeder Blutuntersuchung auch der Wert der Leukozyten ermittelt. Und auch wenn diese Werte erhöht sind, muss nicht immer eine schwerwiegende Erkrankung die Ursache sein.

Sind die Leukozyten erhöht, kann diese bei einer Urinuntersuchung teilweise schon mit bloßem Auge festgestellt werden. Der Urin ist dann nämlich nicht mehr klar, sondern trüb. Als Ursache für erhöhte Leukozyten im Urin kann eine Blasenentzündung, eine Entzündung von Nieren oder Nierenbecken oder auch eine Medikamenteneinnahme sein. Aus diesen Gründen sind meist auch die Leukozyten zu hoch.

Beim männlichen Geschlecht weisen erhöhte Leukozyten auf eine Prostataerkrankung hin, dem auch umgehend auf den Grund gegangen werden muss. In den meisten Fällen wird der Arzt bei einer Feststellung das die Leukozyten zu hoch sind weitere Blutuntersuchungen anordnen, damit der Ursache näher auf den Grund gegangen werden kann.

Eine spezielle Blutuntersuchung in Bezug auf die Leukozyten kann dem Arzt helfen, diese wesentlich differenzierter und in verschiedene Untergruppen aufgeteilt diagnostizieren. Erhöhte Leukozyten kann hier auf eine bakterielle Entzündung im Körper hinweisen. Aber auch Menschen mit Verbrennungen können erhöhte Leukozyten Werte aufweisen. Neben den vermeintlich harmloseren Erkrankungen können zu hohe Leukozyten  Werte aber auch auf Leukämie, also den sogenannten Blutkrebs, hindeuten. Der Arzt wird bei seiner weitergehenden Diagnose alle zur Verfügung stehenden diagnostischen Mittel ausschöpfen, um die Diagnose so gut wie möglich und so schnell wie möglich zu stellen.

Ursachen für zu hohe Leukozyten-Werte

Auch Stress kann ein Faktor sein, der sich durch erhöhte Leukozyten äußerst. Wenn keine andere Krankheitsursache gefunden wird, kann Stress ebenfalls ein Auslöser für die zu hohen Werte sein.

Auch in diesem Fall sollte der Patient gemeinsam mit dem Arzt die nötigen Maßnahmen besprechen und vor allen Dingen seinen Stress zu reduzieren versuchen. Erhöhte Leukozyten können also auf eine Vielzahl von Krankheiten hindeuten, die zum einen weniger schwerwiegend, zum anderen aber auch lebensbedrohlich sein können. In jedem Fall sollte gemeinsam mit dem Hausarzt eine weitergehende Diagnose erstellt werden, um der Ursache für die erhöhten Leukozyten auf den Grund zu gehen.

Denn in jedem Fall sollte eine schwerwiegende Erkrankung, die eventuell auch lebensbedrohlich sein kann, bei der Diagnose erhöhte Leukozyten ausgeschlossen werden.

Erhöhte Leukozyten im Labor feststellen

Die heutige Labortechnik und der Fortschritt in der Forschung ermöglicht es den Labormitarbeitern, das Blut oder den Urin bei der Diagnose erhöhte Leukozyten immer genauer und gezielter auf die unterschiedlichen Krankheiten und ihre Erreger zu untersuchen, so dass in den meisten Fällen recht schnell eine gezielte Diagnose gestellt werden kann. Wichtig ist es jetzt nur, dass der Patient diese Diagnose nicht auf die leichte Schulter nimmt, sondern auf seinen Arzt vertraut.

Die Aussage des Arztes über die Werte muss also keine langwierige Erkrankung sein, sondern kann auch recht schnell wieder in den Griff zu bekommen sein. In manchen Fällen ist die Diagnose erhöhte Leukozyten und die Werte der Leukozyten zu hoch – sogar eher zu verharmlosen, aber diese Entscheidung sollte dem Arzt überlassen werden.


Was sind Leukozyten und Welche Blutkörper können erhöht sein?

Die Leukozyten gehören zu den weißen Blutkörperchen bestehen aus verschiedenen Bestandteilen, Monozyten und Granulozyten, sowie Lympfhozyten:

Monozyten als Teil der Leukozyten

Monozyten, zählen als weiße Blutkörperchen und gehören  den Leukozyten an, Sie bilden den zellulären Bestandteilen des  menschlichen Blutes, Sie besitzen einen Durchmesser von 12 bis 15 µm und sind somit die größten Zellen im Blutkreislauf.

In ihrem relativ breiten Saum aus Zytoplasma können feine Granulationen enthalten sein. Der Zellkern der Monozyten ist hell und exzentrisch gelegen. Sein Aussehen kann bohnen-, kugel- oder auch nierenförmig sein.

Die Monozytenbildung erfolgt im Knochenmark innerhalb der Monozytopoese über eine zelluläre Übergangsstufe aus Monoblasten, besonderen hämatopoetischen Stammzellen. Wachstumsfaktoren wie GM-CSF (Granulocyte macrophage colony-stimulating factor) sowie M-CSF (Macrophage colony-stimulating factor) haben Einfluss auf diesen Prozess. Monozyten zirkulieren im Blut ungefähr 12 bis 48 Stunden. Hier stellen sie ca. 2 bis 8 % der gesamten Leukozyten bzw. der Leukozytenpopulation. Sie haben, wie auch die neutrophilen Granulozyten, die Fähigkeit zum aktiven Übergang in das Gewebe. Dort entwickeln sie sich weiter zu verschiedenen Zellformen. Eine erhöhte Menge an Monozyten in den Leukozyten wird Monozytose genannte, ein Mangel Monozytopenie.

Granulozyten in Leukozyten erhöht?

Granulozyten gehören ebenfalls als weiße Blutkörperchen, den Leukozyten und werden im Knochenmark aus multipotenten Vorläuferzellen gebildet. Sie sind zur aktiven Migration fähig und greifen Krankheitserreger an, um diese unschädlich zu machen. Daher bewirken Vergiftungen, Allergien und Infektionen einen Anstieg der Granulozytenwerte.

Bei bakteriellen Infektionen sind hauptsächlich die Werte der stabkernigen neutrophilen Granulozyten in den Leukozyten erhöht. Hier ist auch die Rede von „Neutrophilie“ oder einer neutrophilen Granulozytose.

Sind zu Beginn einer Infektion oder bei Knochenmarksschäden die Granulozytenwerte in den Leukozyten verringert, wird dieser Zustand als Granulozytopenie bezeichnet. In diesem Stadium ist die Abwehrbereitschaft der Leukozyten und damit des Immunsystems deutlich abgeschwächt, so dass die Anfälligkeit für Infekte steigt.

Lymphozyten – Teil der Leukozyten

Die Vorläuferzellen der Lymphozyten sind Teile der weißen Blutkörperchen und werden im Knochenmark gebildet. Ihre weitere Entwicklung verläuft in den Lymphknoten, der Milz und in anderen lymphatischen Organen. Über das Lymphsystem gelangen sie auch ins Blut und in anderen Gewebe.

Die Hauptaufgabe der Lymphozyten liegt darin, Fremdstoffe, insbesondere Infektionserreger gezielt abzuwehren, jedoch richtet sich ihre Aktivität auch gegen veränderte körpereigene Zellen wie z. B. Tumorzellen. Es werden zwei Hauptklassen von Lymphozyten unterschieden: B-Lymphozyten, die in den Lymphknoten und im MALT heranreifen und spezifische Antikörper zur Bekämpfung fremder Antigene produzieren und T-Lymphozyten, die im Thymus heranreifen und fremde Zellen direkt erkennen. Eine pathologische Verminderung der Lymphozyten wird als Lymphopenie, eine pathologische Erhöhung als Lymphozytose bezeichnet.


Ursachen für erhöhte Leukozyten-Werte

Die Werte der Leukozyten sind zu hoch wenn Erkrankungen vorliegen und

  • Infefektionen
  • Entzündungen
  • Blinddarmentzündung oder Lungenentzündung
  • Leukämie 
  • krankhaften Vermehrung – Leukozytose

 

Wann erhöht sich der Leukozytenwert im Blut?

In einem großen Blutbild diagnostizieren Mediziner schnell eine Leukozytose. Dabei handelt es sich um einen Fachbegriff. Er beschreibt, dass die Leukozyten zu hoch sind. Dies geschieht in der Regel in einem Krankheitsfall. Die weißen Blutzellen vermehren sich im Blut der Betroffenen, wenn diese an Infektionen oder Entzündungen leiden. Liegt die Anzahl der weißen Blutzellen über einem Wert von 10.000 Stück pro Mikroliter Blut, besteht die Leukozytose. Speziell bei einem Befall von Krankheitserregern erhöht sich die Menge der weißen Blutkörperchen.

 

Ab wann gelten die Leukozyten als erhöht?

Der Normalwert der Leukozyten legt die Unter- und Obergrenze des Leukozytenwerts im Blut fest. Liegt die Anzahl der weißen Blutkörperchen oberhalb der Normgrenze, gelten die Leukozyten als zu hoch. Der Normwert der weißen Blutzellen liegt zwischen 5.000 und 10.000 Antikörper in einem Mikroliter Blut. Diese Menge umfasst gleichermaßen die drei Untergruppen der Leukozyten. Zu diesen gehören die Granulozyten, die Monozyten und die Lymphozyten. Die Granulozyten, auch als Fresszellen bekannt, unterteilen sich weiterhin in drei Rubriken.

Die Fresszellen zeigen sich in Form der basophilen, der neutrophilen und der eosinophilen Granulozyten. Diese Zellen identifizieren Erreger und Fremdkörper im Organismus und vernichten diese. Daher weist eine zu hohe Anzahl der Fresszellen auf einen Bakterien- oder Virenbefall hin. Bei den stabkernigen Leukozyten liegt der Normwert bei 150 bis 400 Antikörpern innerhalb eines Mikroliters Blut.

 

Ein starker Erregerbefall liegt vor, wenn der Arzt in einem Blutbild mehr als 400 weiße Blutzellen mit einem Stabkern erkennt. Zu diesen gehören ausschließlich die neutrophilen Granulozyten. Ihre Aufgabe besteht in der Vernichtung von Bakterien und Viren. Sieben Prozent der Leukozyten stellen die eosinophilen Granulozyten dar. Somit liegt ihr normaler Wert bei 30 bis zu 410 Stück pro Mikroliter Blut. Zeigt sich die Zahl dieser Leukozyten zu hoch, befinden sich giftige Stoffe in dem Körper des Betroffenen.

Speziell zu Beginn einer Erkrankung steigert sich der Wert der weißen Blutzellen. Bei einer längeren Infektion senkt sich ihre Anzahl. Dies liegt an einer verminderten Nachproduktion der Leukozyten aus dem Knochenmark. Somit folgt einer Leukozytose oftmals eine Leukopenie. In einem Mikroliter Blut befinden sich im Normalfall zehn bis 70 basophile Granulozyten. Die Fresszellen übernehmen die Entfernung von Viren, Pilzen, Parasiten und Bakterien. Die Vernichtung der Reststoffe erfolgt durch die Monozyten.

Im Blut eines gesunden, erwachsenen Menschen existieren in der Regel 200 bis 800 Monozyten. Eine gesteigerte Menge dieser Killerzellen weist auf einen starken Befall mit Krankheitserregern hin. Vorwiegend betrifft dies die Bakterien und Viren. Einen prozentual großen Teil der Leukozyten nehmen die Lymphozyten ein. In einem Mikroliter Blut befinden sich 1.000 bis 2.900 Stück. Auch ihre Zahl erhöht sich bei einer Infektion deutlich.

Gründe für eine erhöhte Leukozytenzahl

Der häufigste Grund für eine gesteigerte Anzahl der weißen Blutkörperchen besteht in einer Infektion. Dabei gibt es bestimmte Verläufe der Krankheit. Am Anfang der Erkrankung zeigen sich spezielle Arten der Leukozyten zu hoch. Dabei handelt es sich vorwiegend um die neutrophilen Granulozyten. Ihre Aufgabe besteht in der Vernichtung von unspezifischen Fremdkörpern. Im Anschluss daran kommt es zu einer Steigerung der Monozyten. Diese nehmen die Viren und Fremdstoffe in sich auf und verdauen sie.

Weiße Blutzellen, die vermehrt im Blut auftreten, gibt es auch am Ende einer Infektion. Dabei existieren vorrangig zwei Kategorien der Antikörper, die sich steigern. Hierbei handelt es sich um die Lymphozyten und die eosinophilen Granulozyten. Zeigen sich diese Leukozyten zu hoch, verwenden die Ärzte den Fachbegriff „eosinophile Morgenröte“. Speziell bei einer ausgeheilten Lungenentzündung kommt es zu dem Phänomen.

Wann vermehren sich welche Leukozyten?

Neben verschiedenen Infektionen und Entzündungen gibt es mehrere Ursachen für eine Vermehrung der Leukozyten. Bestimmte Viren sowie Störungen an den Organen führen ebenfalls zu einer erhöhten Anzahl der:

  • neutrophilen Granulozyten,
  • eosinophilen Granulozyten,
  • basophilen Granulozyten,
  • Lymphozyten
  • und Monozyten.

Zeigen sich die Leukozyten zu hoch, befindet sich im Organismus der betroffenen Patienten eine Entzündung. Als Beispiel leiden die Erkrankten an einer Blinddarm-Entzündung. Diese nennt sich in der Fachsprache Appendizitis. Eine Entzündung der Mandeln führt ebenso zu einem massiven Anstieg der neutrophilen Granulozyten. Experten bezeichnen die Erkrankung als Tonsillitis. Weitere mögliche Ursachen für die Erhöhung stellen eine rheumatische Krankheit oder eine chronische Darmentzündung dar.

Speziell die neutrophilen Granulozyten vermehren sich bei hormonellen Störungen. Beispielsweise zeigen sich diese Leukozyten zu hoch, wenn die Mediziner eine Nebenschilddrüsen-Überfunktion diagnostizieren. Das Cushing-Syndrom verursacht des Weiteren eine erhöhte Menge dieser Form der weißen Blutzellen. Leiden die Betroffenen an dem Syndrom, weisen sie in ihrem Organismus einen Überschuss an Cortisol auf. Dies liegt an der Tatsache, dass mehrere Medikamente zu der Vermehrung der Leukozyten führen. Eine der Arzneien stellt das Kortison dar.

Gründe für die Eosinophilie und die Basophilie

Zeigen sich andere Leukozyten zu hoch, liegt oftmals ein Parasiten-Befall bei den Patienten vor. Speziell betrifft das die Untergruppe der eosinophilen Granulozyten. Sie vermehren sich bei Allergien, bei Darmwürmern und bestimmten Formen von Krebs. Der als Leukämie bezeichnete Blutkrebs sowie der Lymphknotenkrebs führen zu dem Anstieg. Den Lymphknotenkrebs nennen die Mediziner Morbus Hodgkin.

Eine starke Vermehrung der eosinophilen Granulozyten heißt Eosinophilie. Erhöht sich die Konzentration der basophilen Granulozyten, nennt sich die Krankheit Basophilie. Diese Leukozyten sind zu hoch, wenn die Patienten unter einer speziellen Form von Blutkrebs leiden. Dabei handelt es sich um die chronisch-myeloische Leukämie (CML).

Ursachen der Lymphozytose und der Monozytose

Auch die anderen Arten der Leukozyten sind hoch, sobald eine Krebs-Erkrankung vorliegt. Bei einer Lymphozytose diagnostizieren die Ärzte eine gesteigerte Anzahl der Lymphozyten. Vorwiegend Viren sorgen für deren Vermehrung. Als Beispiele gelten die Epstein-Barr-Viren (EBV), die Hepatitis-Viren sowie die Zytomegalie-Viren (CMV).

Eine Erhöhung der Monozyten weist auf schwerere Infektionen hin. Zu diesen gehören beispielsweise Malaria, Tuberkulose und die Endokarditis, die eine Entzündung der Herzinnenhaut darstellt. Präsentiert sich diese Kategorie der Leukozyten hoch, sprechen die Mediziner von einer Monozytose.

Zeigen sich die Leukozyten zu hoch, reagiert der Organismus auf einen bestimmten Erreger mit einer Überproduktion der weißen Blutzellen. Jedoch stagniert die Bildung der Leukozyten nach einiger Zeit. Daher folgt einer gesteigerten Zahl der weißen Blutkörperchen ein Mangel dieser Zellen. Den betroffenen Patienten drohen in diesem Fall Infektionen mit Bakterien oder Viren. Um dies zu vermeiden, verschreiben Ärzte auch bei einer hohen Anzahl der Leukozyten Medikamente.

Erhöhte Leukozytenwerte bei Kindern

Die Normwerte der Antikörper bei Erwachsenen und Kindern unterscheiden sich. Der reguläre Wert der weißen Blutkörperchen bei Säuglingen beträgt 9.000 bis 30.000 weiße Blutzellen pro Mikroliter Blut. Während 30.000 Blutzellen bei Erwachsenen eine Leukozytose bedeuten, gilt die Zahl bei Babys als oberste Normgrenze.

Kleine Kinder zwischen zwei und sieben Jahren besitzen pro Mikroliter Blut 6.000 bis 17.000 Antikörper. Bei Schulkindern senkt sich diese Anzahl auf 4.000 bis 15.000 weiße Blutkörperchen pro Mikroliter Blut. Das bedeutet, dass es keine generellen Werte für eine Leukozytose gibt. Stattdessen hängt diese Diagnose von dem Alter der Patienten ab.

Neben einer Blutuntersuchung weist eine Urinprobe auf eine erhöhte Menge der Antikörper hin. Produziert der Körper zahlreiche weiße Blutzellen, stößt der Organismus diese über den Harn aus. Dies geschieht in Form von weißen Flöckchen, die sich im Urin befinden. Bei Männern weist dieses Phänomen auf eine Erkrankung der Prostata hin.

 

Die Zusammenfassung erhöhter Leukozytenwerte

Zeigen sich die Leukozyten zu hoch, leiden die betroffenen Patienten an einer Infektion oder einer Entzündung. Für den Anstieg der einzelnen Untergruppen der Antikörper gibt es unterschiedliche Gründe. Bestimmte Viren verursachen eine starke Vermehrung der basophilen Granulozyten. Beim Beginn einer Infektion sind die neutrophilen Granulozyten erhöht. Monozyten und eosinophile Granulozyten zeigen sich vermehrt, wenn die Erkrankung ausheilt. Die Leukozytenwerte bei Kindern unterscheiden sich von den Werten der Erwachsenen.

 

Kontrolle: Anna Nilsson

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