Leukotriene

Leukotriene sind verantwortlich für Fälle von chronischen Entzündungsreaktionen. Sie sind ein Derivat der Arachidonsäure. Jene Säure ist eine wesentliche und ungesättigte Fettsäure, von der der menschliche Körper eine kleine Menge benötigt, um zu funktionieren.

Blutbahn mit Erythrozyten, Thrombozyten und Leukozyten

Leukotriene hilfreichen und schädlichen Derivate

Eine zu große Menge an Arachidonsäure produziert zu viele Leukotriene. Als Folge wird der Körper überempfindlich gegenüber Antigenen sein und produziert extreme allergische Reaktionen wie Heuschnupfen und Asthma. Auslöser, die von Person zu Person variieren, aktivieren die Leukotriene. Typischerweise sind diese Allergene wie Pollen, Tierhaare oder Staub. Kalte Luft löst oftmals eine Inflammation aus.

Positiver und negativer Effekt

Leukotriene sind wie Histamin einer der entzündlichen Molekülarten innerhalb des Körpers und besitzen eine positive Rolle im Immunsystem. Sie sorgen für ein Gleichgewicht der IgE-Antikörper. Ihre Präsenz im Immunsystem ist positiv und negativ. Sie wirken sich auf die Bronchien (Luft) und vaskulären Komponenten (Blut) des Körpers aus und rufen entzündliche Reaktionen an der Haut und im Darm hervor.

Die Rolle der Derivate im Immunsystem

Leukotriene sind Teil der Eikosanoide. Dabei handelt es sich um potente Moleküle. Diese sind biologisch dafür verantwortlich, den Zellen in der Nähe zu signalisieren, dass ein Antigen in den Körper gelangt ist. Eikosanoide enthalten die Leukotriene, die den Körper im Kampf gegen die Eindringlinge unterstützen.

Sie beschränken den Luft- oder Blutfluss abhängig von der Art des Antigens. Das Immunsystem reagiert, sofern die Leukotriene den potenziell schädlichen Organismus oder die Substanz finden. Zu den Schädlingen gehören Hausstaubmilben, Hautschuppen des Haustiers und Infektionen. Leukotriene verursachen eine Immunreaktion in einem bestimmten Bereich des Körpers. Diese Reaktion ist konzipiert, die Schadorganismen oder Substanz zu neutralisieren beziehungsweise zu verdrängen. So schützen die Derivate den Körper mittelbar vor Schäden.

Verteidigung gegen die Krankheit

Leukotriene unterstützen den Körper bei der Abwehr gegen Krankheiten in mehrfacher Hinsicht. Sie verursachen die Ansammlung von weißen Blutzellen an der Stelle der Infektion. Weiße Blutkörperchen sind verantwortlich für die Zerstörung potenzieller Krankheitserreger wie Bakterien und Pilze.

Leukotriene verlängern das Leben der weißen Blutkörperchen und erhöhen die Aktivität von Makrophagen. Dies sind Zellen, die pathogene Eindringlinge konsumieren. Sofern genügend Leukotrienen vorhanden sind, profitiert der Körper von einer gesunden und produktiven Immunreaktion. Ein Mangel von Leukotrienen zeigt eine höhere Anfälligkeit für Infektionen. Experten bringen das Defizit mit Erkrankungen wie HIV in Verbindung. Die Entzündung ist eine normale Reaktion des Immunsystems. Die körperlichen Ressourcen konzentrieren sich in einem Bereich, um eine Verletzung oder Infektion zu heilen. Leukotriene stimulieren die Entzündung, sodass der Körper einen schnelleren Heilungsprozess vornimmt.

Leukotriene  und die Rolle in der Pathologie

In der Pathologie bringen Experten Leukotriene in erster Linie mit dem Auftreten von Asthmaattacken und der erhöhten Empfindlichkeit gegenüber Allergenen in Verbindung. Sie bewirken, dass das Immunsystem auf wahrgenommene Angriffe überreagiert.

Leukotriene verengen die Atemwege und verursachen gleichzeitig Muskelzuckungen. Beides erschwert dem Betroffenen die Atmung bei einem Asthmaanfall. Die Botenstoffe verursachen Entzündungen und erhöhen die Schleimproduktion, die das Problem verschlimmert. Allergiker bemerken die Auswirkungen von Leukotrienen aufgrund einer verstopften Nase. Es verursacht erweiterte Blutgefäße in der Nase. Dadurch schwillt das Nasengewebe an und nasale Allergien tauchen auf.

Hemmende Arzneimittel und natürliche Ergänzungen

Es ist empfehlenswert, bekannte Allergene und Reizstoffe zu vermeiden. Die Aussetzung dieser Substanzen löst die Produktion von Leukotrienen im Körper aus. Betroffene verwenden Over-the-Counter-Medikamente.

Diese Arzneimittel blockieren Leukotriene, indem sie die Reaktion des Körpers auf das Allergen aufhalten. Die Patienten benutzen ein anderes Medikament, das Leukotriene hemmt, sofern OTC-Arzneimittel unwirksam sind. Verschreibungspflichtige Medikamente tragen dazu bei, die Produktion von Leukotrienen zu stoppen.

Andere Medikamente wirken als Antagonisten und blockieren die Wirkungen dieser Botenstoffe, die der Körper produzierte. Die Betroffenen besuchen ihren Arzt und fragen, ob eines dieser Medikamente adäquat für ihre Situation ist. Patienten verwenden eine natürliche Ergänzung, wie Pestwurzextrakt, um die produktions- oder entzündungshemmende Wirkung der Leukotriene zu verringern. Es hilft den Betroffenen, sich mit einem alternativen Heilpraktiker zu beraten, um zu erfahren, ob diese Kräuter hilfreich sind.

veröffentlicht von: Anna Nilsson,
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